Impulse
Fachbeiträge, Mandantenbriefe und Mandanten-Informationen für Vereine: hier finden Sie alle Veröffentlichungen von 8P.
Fachbeiträge
24 Beiträge
- 01Wie Gesellschafterversammlungen unwirksam werden. Über die notwendige Aktualität der Gesellschafterliste.Damit Geschäftspartner einer GmbH nachvollziehen können, wer hinter einer Gesellschaft steht, muss beim Handelsregister eine jederzeit aktuelle Gesellschafterliste hinterlegt sein. Insbesondere für die GmbH-Gesellschafter ist die Aktualität dieser Liste von enormer Bedeutung. Denn: Es gilt nur derjenige rechtlich als Gesellschafter, der auch in diese Gesellschafterliste eingetragen ist.
- 02Zum Hier-Essen oder zum Mitnehmen? Was Sie bei der Umsatzsteuer beachten müssen.Diese Fragen kennen wir alle und eigentlich klingt die Antwort auch recht einfach: 7 % Umsatzsteuer bei einer reinen Lieferung oder Abholung von Lebensmitteln und 19 % für die Abgabe von Speisen in einem Restaurant. Doch wo endet die Lieferung und wo beginnt die Abgabe von Speisen?
- 03Wer führt Ihr Unternehmen, wenn Sie es nicht mehr können? So packen Sie Ihren Notfallkoffer.Bitte nehmen Sie sich für Ihr Unternehmen Zeit, damit Sie Ihr Unternehmen z.B. für den Fall einer plötzlichen lebensbedrohenden Erkrankung verantwortlich vorbereitet haben. Auch Ihren privaten bzw. persönlichen Bereich sollten Sie in diese Überlegungen mit einbeziehen.
- 04So sparen Sie beim Immobilienkauf GrunderwerbsteuerEin Hauskauf unterliegt grundsätzlich der sog. Grunderwerbsteuer. Sie gehört zu den Erwerbsnebenkosten und ist in den letzten Jahren häufig erhöht worden. Sie liegt derzeit je nach Bundesland zwischen 3,5% und 6,5% des Kaufpreises, in NRW seit dem 01.01.2015 bei 6,5%.
- 05Was ist mein Unternehmen wert?Ob im Zuge vom Kauf- oder Verkauf von Unternehmensteilen, Austritt eines Gesellschafters, Bewertung im Rahmen der Bilanzierung oder für Zwecke der Erbschafts- und Schenkungssteuer stellt sich häufig die Frage:
- 06Die Vorteile von Ausschlussfristen in EinzelarbeitsverträgenTarifverträge enthalten regelmäßig Ausschlussfristen, die auch unter den Bezeichnungen „Verfallfristen / -klauseln“ oder „Verwirkungsfristen“ bekannt sind. Hierbei handelt es sich um Fristen, innerhalb derer ein Anspruch im Arbeitsverhältnis geltend gemacht werden muss, damit dieser nicht verfällt.
- 07Warum die Erben leer ausgehen – Testamente sollten mit Gesellschafterverträgen abgestimmt sein.In Gesellschaftsverträgen ist häufig die Nachfolge bei Versterben eines Gesellschafters detailliert geregelt. Sieht das Testament eines Gesellschafters eine hiervon abweichende Vererbung des Gesellschaftsanteils vor, kann dies zum Ausschluss der Erben aus der Gesellschaft führen. Ob die Erben für den Verlust ihres Gesellschaftsanteils eine Abfindung von den anderen Gesellschaftern erhalten, hängt wiederum von den Regelungen des Gesellschaftsvertrages ab.
- 08Gemeinnützige Körperschaften: Was bei der Weiterleitung von Spenden ins Ausland beachtet werden mussViele gemeinnützige Körperschaften leiten Gelder zur Verwirklichung ihrer gemeinnützigen Zwecke an Körperschaften im Ausland weiter. Die Finanzverwaltung überprüft die Mittelverwendung und stellt gleichzeitig hohe Anforderungen an den Nachweis, dass die Mittel auch im Ausland satzungsgemäß verwendet werden.
- 09Berliner Testament: Habe ich meine Freibeträge richtig genutzt?Das leider oft noch genutzte Berliner Testament ist so aufgebaut, dass sich Ehegatten oder eingetragene Lebenspartner gegenseitig zu Erben einsetzen. Nach dem Tode des zuletzt Versterbenden sollen dann meistens die Kinder bzw. der Schlusserbe alles erben.
- 10Keine automatische Beendigung von Arbeitsverhältnissen bei RenteneintrittHäufig wird in der Praxis angenommen, dass das Arbeitsverhältnis älterer Arbeitnehmer automatisch mit dem Bezug einer Rente endet.
- 11Wissenswertes zu ArbeitszeitkontenArbeitszeitkonten ermöglichen eine variable Verteilung der Arbeitszeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Der Arbeitgeber kann so auf Auftragsspitzen und dem daraus resultierenden wechselnden Personalbedarf reagieren. Überstunden können vermieden bzw. reduziert und Schwankungen im Geschäftsbereich ausgeglichen werden. Auch für den Arbeitnehmer bedeutet die Flexibilisierung der Arbeitszeit ein hohes Maß an Freizeitgewinn.
- 12Werbung- und Öffentlichkeitsarbeit, an die Künstlersozialkasse gedacht?Abgabepflichtig bei der Künstlersozialkasse sind Unternehmer, die Werbung / Öffentlichkeitsarbeit für ihr eigenes Unternehmen betreiben und nicht nur gelegentlich Aufträge an selbständige Künstler oder Publizisten erteilen. Unerheblich ist dabei, ob die Werbung oder Öffentlichkeitsarbeit sich auf ein bestimmtes Projekt bezieht oder das Image des Unternehmens verbessert werden soll.
- 13Vorsicht beim Firmenfahrrad!Die Anzahl der Unternehmen, die ihren Arbeitnehmern die Nutzung eines Firmenfahrrads ermöglichen, steigt stetig an. Dabei bietet ein Firmenfahrrad sowohl dem Arbeitgeber als auch dem Arbeitnehmer zahlreiche Vorteile. Bei der Ausgestaltung des Überlassungsvertrages ist jedoch Vorsicht geboten da ansonsten die Anwendung der 1%-Regelung nicht möglich ist.
- 14Wenn die Steuerfahndung klingelt: 10 Dinge, die Sie tun sollten.Wenn Namen wie Zumwinkel, Schwarzer oder Hoeneß in den Medien auftauchen, mag man vielleicht an eine durchaus interessante Gesprächsrunde denken. Doch viele werden wohl auch einen unschönen Anlass mit diesen Namen verbinden, nämlich die Steuerhinterziehung. Weiterhin sind die sog. „Panama-Papers“ oder der Ankauf von Steuer-CD´s derzeit in aller Munde, was wiederum auch in Deutschland eine Berufsgruppe vermehrt in den Vordergrund rücken wird: Die Steuerfahndung.
- 15Corporate Governance und Compliance Management Systeme (CMS) auch immer häufiger Thema bei mittelständischen UnternehmenDas ethische Verhalten von Mitarbeitern wird oft durch das Verhalten des Top-Managements oder den direkten Vorgesetzten im Team beeinflusst. Unethisches Verhalten „von oben“ (sog. „tone at the top“) kann zu einer alltäglichen Akzeptanz von Regelverstößen im Unternehmen führen. Als extreme Beispiele seien hier die Skandale um Enron und Worldcom genannt. Der Abgasskandal von VW und die damit einhergehenden, lauter werdenden Rufe nach wirksamer Corporate Governance strahlen auch auf den inhabergeführten Mittelstand aus. Gerät ein Mitarbeiter in einen Zielkonflikt (z. B. kaum zu bewältigende Zielvorgaben), so kann es zu einem Regelverstoß kommen.
- 16Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastung von MitarbeiternIm Rahmen ihrer Fürsorgepflicht müssen Arbeitgeber die Arbeitsbedingungen ihrer Mitarbeiter beurteilen. Dies betrifft unter anderem nach § 5 Arbeitsschutzgesetz auch die Überprüfung der psychischen Belastungen, denen der Arbeitnehmer am Arbeitsplatz ausgesetzt ist. Dabei hat der Arbeitgeber folgendermaßen vorzugehen:
- 17Schritte für die erfolgreiche UnternehmensnachfolgeSichern Sie Ihr Lebenswerk und beginnen Sie rechtzeitig mit der Nachfolgeplanung!
- 18Haftungsbeschränkung im VereinGrundsätzlich ist der Verein für den Schaden verantwortlich, der durch einen Vertreter des Vereins in Ausführung einer Tätigkeit für den Verein einer außenstehenden Person zugefügt wird. Was geschieht jedoch, wenn ein Organmitglied dem Verein einen Schaden zufügt?
- 19Verträge zwischen nahen AngehörigenVon Verträgen zwischen nahen Angehörigen wird häufig Gebrauch gemacht. Typische Verträge sind vor allem: Mietverträge, Arbeitsverträge und Darlehensverträge sowie Vermögensübertragungen auf die Kinder. Die Verträge unterliegen hinsichtlich ihrer steuerlichen Wirksamkeit jedoch einer strengen Prüfung, da diese im Gegensatz zu Verträgen zwischen fremden Dritten nicht von Interessengegensätzen geprägt sind.
- 20GoBDVier Buchstaben, die es in sich haben. Sie stehen für „Grundsätze zur ordnungsgemäßen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form sowie zum Datenzugriff“. Die Finanzverwaltung hat ihre Vorstellungen über Ordnung und Sicherheit bei der Finanzbuchhaltung mit vielen Details konkretisiert.
- 21Umsatzsteuer-Option bei VermietungGrundsätzlich ist die Vermietung von Immobilien umsatzsteuerfrei. Damit ist ein Vorsteuerabzug aus Eingangsleistungen nicht möglich. Unter gewissen Voraussetzungen besteht die Möglichkeit, zur Umsatzsteuerpflicht zu optieren um die Vorsteuer aus den Renovierungsrechnungen oder Baurechnungen abziehen zu können.
- 22Gebrochener Transport bei AuslandslieferungenBei der Steuerfreiheit von Exportumsätzen ist der Tatbestand der grenzüberschreitenden Warenbewegung von entscheidender Bedeutung. Das gilt insbesondere bei Reihengeschäften, also solchen Vorgängen, bei denen mehrere Unternehmer nacheinander Umsätze über dieselbe Ware abschließen und die Ware dabei vom ersten Unternehmer in der Lieferkette an den letzten Abnehmer gelangt. Bei diesen Reihengeschäften liegt umsatzsteuerlich nur eine warenbewegte Lieferung vor, alle übrigen Lieferungen sind nicht warenbewegt. Bei grenzüberschreitenden Vorgängen führt jedoch nur die warenbewegte Lieferung zur Steuerbefreiung.
- 23Entwurf einer neuen CSR-RichtlinieSeit 2017 bestehen bereits aufgrund der Non-Financial Reporting Directive (NFRD bzw. sog. CSR-Richtlinie 1.0) besondere Pflichten für große Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten hinsichtlich eines nichtfinanziellen Berichts (vgl. § 289b HGB). Demnach muss dieser Bericht Umwelt-, Arbeitnehmer- und Sozialbelange, Achtung der Menschrechte und Bekämpfung von Korruption und Bestechung enthalten, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs, des Geschäftsergebnisses, der Lage der Gesellschaft sowie der Auswirkungen ihrer Tätigkeit erforderlich sind. Diese Richtlinie wurde jedoch mangels einheitlichem Rahmenwerk, nicht vergleichbarer Informationen zwischen den Berichten der Unternehmen und dem Vorwurf des Missbrauchs des Berichts für Marketingzwecke (z.B. greenwashing) kritisiert.
- 24Entnahme von Photovoltaik-Anlagen zur Vermeidung der Besteuerung des EigenverbrauchsSeit dem 01. Januar 2023 ist der Erwerb von PV-Anlagen durch einen Nullsteuersatz im Prinzip umsatzsteuerfrei. Beim Kauf einer PV-Anlage vor dem Jahr 2023 musste man noch 19 % Umsatzsteuer zahlen. Wollte man den Vorteil des Vorsteuerabzugs haben, hat dies einige steuerliche Pflichten zur Folge gehabt. Unter anderem musste man dann den ins Netz eingespeisten Strom und den selbst genutzten Strom mit Umsatzsteuer versteuern. Diese steuerlichen Pflichten fallen für seit dem 01. Januar erworbene PV-Anlagen grundsätzlich weg.
Downloads
Mandantenbriefe und Informationen
Alle Ausgaben als PDF, die neuesten zuerst.